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FORUM FÜR JÜDISCHE KUNST UND KULTUR

«Salon Haifa» in der Mittwochsbeijz

Mittwoch, 21. August 2024, ab 10 Uhr
Nachdem Sie nach der Sommerpause wie gewohnt unsere Mittwochsbeijz zum Frühstück, Mittagessen oder für ein Gespräch am Stammtisch aufsuchen können, gestalten ab 18.30 Uhr zwei israelische Künstlerinnen, die in der Diaspora leben, das Programm: Zuerst wird Maya Gelfman ihr multimediales Schaffen präsentieren. Werke von ihr sind zurzeit in einer Gruppenschau an der Biennale in Venedig zu sehen. Seit sie Israel 2017 verlassen hat, bezeichnet sie sich als «artist-nomad» und beschreibt ihren künstlerischen Ausgangspunkt wie folgt: «My works investigate the multifaceted aspects of trauma and healing, posing a foundational question: can painful experiences serve as transformative catalysts?» Nach einem in englischer Sprache geführten Gespräch mit ihrer Freundin, der Sängerin Ella Ronen, über Themen wie Migration, Fremdheit, Weiblichkeit, Trauma, Gemeinschaft und über die aktuelle Frage, welche Folgen der 7. Oktober für israelische  Kulturschaffende hat, wird ein Imbiss serviert. Wegen der iranischen Wurzeln der Sängerin Ella Ronen kocht der Omanut verbundene Choreograph Tomer Zirkilevich ein persisch inspiriertes Reisgericht. Zum Abschluss folgt ein Konzert mit Ella Ronen.

Den Mitgliedern gehört die Beijz-Bühne!
Auf Grosseltern-Geschichten folgt Karl Kraus

Mittwoch, 28. August 2024, ab 10 Uhr
In Wien gab es den Mittwochskreis um Sigmund Freud; in Zürich betreibt Omanut die Mittwochsbeijz, die von vielseitig begabten Mitgliedern belebt wird. Der Germanist und Schauspieler Wolfram Schneider-Lastin wird das von ihm herausgegebene, soeben im Rotpunktverlag erschienene Buch «Fragen hätte ich noch. Geschichten von unseren Grosseltern» präsentieren. Aus der Publikation werden die Autoren Ruth Werfel (Kulturjournalistin, Lyrikerin und Exilspezialistin), André Seidenberg (Arzt) und Oded Fluss (Archivar und ICZ-Bibliothekar) ihre Texte vortragen. Letzterer wird nach einem wienerisch inspirierten Imbiss zu Karl Kraus überleiten, so dass die abgesagte Lesung zum 150. Geburtstag des bedeutenden Satirikers mit dem Schauspieler Stephan Witschi doch noch stattfinden kann. Für einmal werden Fackeln die Beijz erhellen und Totenmasken alle bösen Geister fernhalten. Das Makabre, der Witz und die Gemütlichkeit werden an diesem Abend Wien nach Zürich bringen – und damit einen Kreis schliessen.

OMANUT vergibt seit 1995 einen För­der­­preis, wel­cher alle zwei Jahre aus­­ge­schrie­­ben wird.

Omanut befasst sich mit allen Kul­tur­­spar­ten: Bil­dende Kunst, Film, Thea­ter, Li­te­­ra­tur und Musik.

Omanut konzipiert und ver­an­­stal­tet re­gel­­mässig Kon­zer­te, Le­sungen, Aus­stel­­lungen, Film­vor­­füh­rungen und kleine Fes­ti­vals. 

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