Fazal Sheikhs Ausstellung „Erasure“ in der Zürcher Galerie Stephan Witschi basiert auf einem umfangreichen Werk, das im Laufe von mehr als einem Jahrzehnt durch wiederholte Besuche in Israel und im Westjordanland entstanden ist. Seine Fotografien thematisieren die anhaltenden Auswirkungen der Vertreibung der Palästinenser nach der Staatsgründung Israels 1948 und konzentrieren sich dabei sowohl auf Orte, die von Abwesenheit geprägt sind, als auch auf Menschen, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Die in Graustufen gehaltenen Bilder zeigen architektonische Überreste und veränderte Landschaften, die Erinnerungen an Verlust und Leid hervorrufen.
Der Designforscher Liad Shadmi stellt seine mehrjährige Recherche zu Eli Gross (1939–1996) vor, einem heute weitgehend vergessenen Pionier des modernen Grafikdesigns in Israel. Im Gespräch mit Noam Benatar – dem Entwerfer des Beijz-Logos - gibt er Einblicke in die Entstehung der ersten umfassenden Monografie über Gross und beleuchtet, wie europäische Designmoderne in den israelischen öffentlichen Raum übertragen wurde.
«Für die Homosexuellen ist das Dritte Reich noch nicht zu Ende», schrieb der deutsch-jüdische Historiker Hans-Joachim Schoeps 1963. Es endete für sie sechs Jahre später in einer Nacht in der Christopher Street. Autor Thomas Sparr berichtet in Come Out. Wie der Aufstand der Christopher Street die Welt veränderte (C.H. Beck Verlag 2025) von diesem Moment der Befreiung nach langer Repression, von Fortschritt und Gefährdung, von Analogien und Differenzen in der jüdischen und queeren Geschichte.


Fazal Sheikhs Ausstellung „Erasure“ in der Zürcher Galerie Stephan Witschi basiert auf einem umfangreichen Werk, das im Laufe von mehr als einem Jahrzehnt durch wiederholte Besuche in Israel und im Westjordanland entstanden ist. Seine Fotografien thematisieren die anhaltenden Auswirkungen der Vertreibung der Palästinenser nach der Staatsgründung Israels 1948 und konzentrieren sich dabei sowohl auf Orte, die von Abwesenheit geprägt sind, als auch auf Menschen, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Die in Graustufen gehaltenen Bilder zeigen architektonische Überreste und veränderte Landschaften, die Erinnerungen an Verlust und Leid hervorrufen.
Der Designforscher Liad Shadmi stellt seine mehrjährige Recherche zu Eli Gross (1939–1996) vor, einem heute weitgehend vergessenen Pionier des modernen Grafikdesigns in Israel. Im Gespräch mit Noam Benatar – dem Entwerfer des Beijz-Logos - gibt er Einblicke in die Entstehung der ersten umfassenden Monografie über Gross und beleuchtet, wie europäische Designmoderne in den israelischen öffentlichen Raum übertragen wurde.
«Für die Homosexuellen ist das Dritte Reich noch nicht zu Ende», schrieb der deutsch-jüdische Historiker Hans-Joachim Schoeps 1963. Es endete für sie sechs Jahre später in einer Nacht in der Christopher Street. Autor Thomas Sparr berichtet in Come Out. Wie der Aufstand der Christopher Street die Welt veränderte (C.H. Beck Verlag 2025) von diesem Moment der Befreiung nach langer Repression, von Fortschritt und Gefährdung, von Analogien und Differenzen in der jüdischen und queeren Geschichte.