Heute vor allem als Übersetzer der Bücher und als Lehrer der Methode von Moshé Feldenkrais bekannt, verstand sich der 1926 in Prag geborene Franz Wurm vornehmlich als Lyriker und Autor in verschiedenen Sparten. In Zürich war er unter anderen mit dem Musiker Yehoshua Lakner und dem Fotografenpaar Luzzi und Michael Wolgensinger verbunden, ausserhalb der Schweiz vor allem mit Paul Celan, mit dem er René Char und andere Autoren aus dem Französischen übersetzte. In Grossbritannien, wo er in den Jahren der Emigration die Schulen besuchte und studierte, freundete er sich mit dem Schriftsteller und Chronisten der «verheimlichten Wahrheit» über Theresienstadt Hans Günther Adler und dem Lyriker Michael Hamburger an. In Deutschland und Österreich waren Günter Eich und Friederike Mayröcker wichtige Bekanntschaften. Franz Wurms Leben und sein dichterisches Schaffen sollen im Spiegel seiner Freundschaften und vielseitigen Neigungen zur Darstellung kommen.
Programm
11 Uhr:
Feldenkrais-Lektion unter Anleitung von Viviane Caneel. Platzzahl beschränkt. Ausser bequemer Alltagskleidung keine Erfordernisse.
12-14 Uhr:
Brunch-Angebot in der Beijz
14 Uhr:
«Von Bäumen weiss ich Weniges zu sagen» Martin Dreyfus zu Leben und literarischem Werk von Franz Wurm.
15.30 Uhr:
Lesung von Stephan Witschi aus dem Briefwechsel Paul Celan - Franz Wurm, ergänzt von Erinnerungen der Regisseurin Barabara Liebster an die Zürcher Uraufführung «Unter Anderen» am Schauspielhaus Zürich.
Viviane Caneel hat in Zürich und Cambridge Psychologie studiert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie in der Flüchtlingshilfe gearbeitet. Durch Zufall lernte sie die Feldenkrais-Methode kennen und absolvierte die vierjährige Ausbildung in Stockholm bei Paul Newton.
Martin Dreyfus, als Büchersammler und Kulturvermittler mit Schwerpunkt «Exil- Literatur» bewahrt er viele Schriftsteller und Schriftstellerinnen vor dem Vergessen. So auch Franz Wurm, dessen Werke vergriffen sind.
Barbara Liebster, geboren im tschechischen Brno, hat einen Abschluss in Germanistik der Universität Zürich. Als ehemalige Hörspielregisseurin bei Radio SRF und Dozentin für Szenographie an der ZHdK ist sie heute freischaffende Autorin.
Stephan Witschi ist ein Schweizer Schauspieler und Hörspielsprechen und betreibt die Galerie Stephan Witschi mit Schwerpunkt Fotografie.
Heute vor allem als Übersetzer der Bücher und als Lehrer der Methode von Moshé Feldenkrais bekannt, verstand sich der 1926 in Prag geborene Franz Wurm vornehmlich als Lyriker und Autor in verschiedenen Sparten. In Zürich war er unter anderen mit dem Musiker Yehoshua Lakner und dem Fotografenpaar Luzzi und Michael Wolgensinger verbunden, ausserhalb der Schweiz vor allem mit Paul Celan, mit dem er René Char und andere Autoren aus dem Französischen übersetzte. In Grossbritannien, wo er in den Jahren der Emigration die Schulen besuchte und studierte, freundete er sich mit dem Schriftsteller und Chronisten der «verheimlichten Wahrheit» über Theresienstadt Hans Günther Adler und dem Lyriker Michael Hamburger an. In Deutschland und Österreich waren Günter Eich und Friederike Mayröcker wichtige Bekanntschaften. Franz Wurms Leben und sein dichterisches Schaffen sollen im Spiegel seiner Freundschaften und vielseitigen Neigungen zur Darstellung kommen.
Programm
11 Uhr:
Feldenkrais-Lektion unter Anleitung von Viviane Caneel. Platzzahl beschränkt. Ausser bequemer Alltagskleidung keine Erfordernisse.
12-14 Uhr:
Brunch-Angebot in der Beijz
14 Uhr:
«Von Bäumen weiss ich Weniges zu sagen» Martin Dreyfus zu Leben und literarischem Werk von Franz Wurm.
15.30 Uhr:
Lesung von Stephan Witschi aus dem Briefwechsel Paul Celan - Franz Wurm, ergänzt von Erinnerungen der Regisseurin Barabara Liebster an die Zürcher Uraufführung «Unter Anderen» am Schauspielhaus Zürich.
Viviane Caneel hat in Zürich und Cambridge Psychologie studiert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie in der Flüchtlingshilfe gearbeitet. Durch Zufall lernte sie die Feldenkrais-Methode kennen und absolvierte die vierjährige Ausbildung in Stockholm bei Paul Newton.
Martin Dreyfus, als Büchersammler und Kulturvermittler mit Schwerpunkt «Exil- Literatur» bewahrt er viele Schriftsteller und Schriftstellerinnen vor dem Vergessen. So auch Franz Wurm, dessen Werke vergriffen sind.
Barbara Liebster, geboren im tschechischen Brno, hat einen Abschluss in Germanistik der Universität Zürich. Als ehemalige Hörspielregisseurin bei Radio SRF und Dozentin für Szenographie an der ZHdK ist sie heute freischaffende Autorin.
Stephan Witschi ist ein Schweizer Schauspieler und Hörspielsprechen und betreibt die Galerie Stephan Witschi mit Schwerpunkt Fotografie.