Kein anderer Text hat eine grössere und längere Wirkung entfaltet als die Genesis, das erste Buch Moses, drei Weltreligionen bekennen sich zu ihm. Was passiert, wenn wir heute diesen Text gemeinsam vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Situation lesen? Welche Vorstellungen von einem Gott, der auch immer wieder Opfer einfordert, haben sich in den Geschichten über den Anfang bis heute in unsere Kulturen eingeschrieben?
Die israelische Choreographin Saar Magal, die bei Omanut bereits ihre beiden Inszenierungen Up your ass, Virginia! (2014) und Extinction/I’m still here (2018) gezeigt hat, wird in einem zweitägigen, doppelt geführten Workshop mit je 20 Personen den Stoff der Genesis zum Ausgangspunkt nehmen. Die beiden Gruppen werden ihre Umsetzung des Stoffes am Mittwoch, 10. Juni präsentieren, gefolgt von einem Vortrag Saar Magals zu Memory, Ritual, and the Performing Body. Es gehört zur künstlerischen Praxis der Choreographin, dass ihren Stücken ausgiebige Recherchen vorangehen, die sie mit Studierenden, u.a. an der University of Chicago, der Stanford und Harvard University, vertieft. Ihre Auseinandersetzung mit der Genesis hat sie zum Werk Sakrileg (2025) angeregt, in dem Themen wie Gewalt, Glauben und Gehorsam bildgewaltig umgesetzt werden. Sinnlichkeit und Intellektualität, Humanismus und Poesie gehören zur Handschrift von Saar Magal, deren Arbeiten sich zwischen Tanz, Theater und Kunst bewegen.
Für den Workshop braucht er keine Vorkenntnisse. Mittels Bewegung, Stimme, Text und Musik soll herausgearbeitet werden, wie unsere Körper Erinnerungen in sich tragen und neue Rituale für unsere Zeit hervorbringen können.
Kein anderer Text hat eine grössere und längere Wirkung entfaltet als die Genesis, das erste Buch Moses, drei Weltreligionen bekennen sich zu ihm. Was passiert, wenn wir heute diesen Text gemeinsam vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Situation lesen? Welche Vorstellungen von einem Gott, der auch immer wieder Opfer einfordert, haben sich in den Geschichten über den Anfang bis heute in unsere Kulturen eingeschrieben?
Die israelische Choreographin Saar Magal, die bei Omanut bereits ihre beiden Inszenierungen Up your ass, Virginia! (2014) und Extinction/I’m still here (2018) gezeigt hat, wird in einem zweitägigen, doppelt geführten Workshop mit je 20 Personen den Stoff der Genesis zum Ausgangspunkt nehmen. Die beiden Gruppen werden ihre Umsetzung des Stoffes am Mittwoch, 10. Juni präsentieren, gefolgt von einem Vortrag Saar Magals zu Memory, Ritual, and the Performing Body. Es gehört zur künstlerischen Praxis der Choreographin, dass ihren Stücken ausgiebige Recherchen vorangehen, die sie mit Studierenden, u.a. an der University of Chicago, der Stanford und Harvard University, vertieft. Ihre Auseinandersetzung mit der Genesis hat sie zum Werk Sakrileg (2025) angeregt, in dem Themen wie Gewalt, Glauben und Gehorsam bildgewaltig umgesetzt werden. Sinnlichkeit und Intellektualität, Humanismus und Poesie gehören zur Handschrift von Saar Magal, deren Arbeiten sich zwischen Tanz, Theater und Kunst bewegen.
Für den Workshop braucht er keine Vorkenntnisse. Mittels Bewegung, Stimme, Text und Musik soll herausgearbeitet werden, wie unsere Körper Erinnerungen in sich tragen und neue Rituale für unsere Zeit hervorbringen können.