Dass Theaterstücke mit eingebetteten Fluchterfahrungen eine starke Wirkung entfalten können, hat die israelische Regisseurin Noa Orly Rabinyan in ihrem 2022 für Omanut geschriebenen Stück «Multi Verse» gezeigt, bei dem ein geflüchteter eritreischen Performer aufgetreten ist. Nachdem Rabinyan diesen Januar erneut bei Omanut zu Gast war, um über ihr aktuelles Schaffen zu sprechen, ist sie am 11. März 2026 Teil einer Podiumsdiskussion, welche das Schauspielhaus Zürich anlässlich einer Würdigung von Ferdinand und Marianne Rieser veranstaltet. Den beiden ist es zu verdanken, dass ihr ab 1926 privat geführtes Pfauentheater für vom Nationalsozialismus verfolgte Künstler*innen zur Heimat im Exil wurde. Der Schauspieler Matthias Neukirch vergegenwärtigt anhand von historischen Briefen, Texten und Dokumenten das weitsichtige, couragierte Wirken der Direktion Rieser und Barbara Higgs moderiert ein Panel zur Frage, wie Theater heute als Schutzraum zu funktionieren vermag.
Dass Theaterstücke mit eingebetteten Fluchterfahrungen eine starke Wirkung entfalten können, hat die israelische Regisseurin Noa Orly Rabinyan in ihrem 2022 für Omanut geschriebenen Stück «Multi Verse» gezeigt, bei dem ein geflüchteter eritreischen Performer aufgetreten ist. Nachdem Rabinyan diesen Januar erneut bei Omanut zu Gast war, um über ihr aktuelles Schaffen zu sprechen, ist sie am 11. März 2026 Teil einer Podiumsdiskussion, welche das Schauspielhaus Zürich anlässlich einer Würdigung von Ferdinand und Marianne Rieser veranstaltet. Den beiden ist es zu verdanken, dass ihr ab 1926 privat geführtes Pfauentheater für vom Nationalsozialismus verfolgte Künstler*innen zur Heimat im Exil wurde. Der Schauspieler Matthias Neukirch vergegenwärtigt anhand von historischen Briefen, Texten und Dokumenten das weitsichtige, couragierte Wirken der Direktion Rieser und Barbara Higgs moderiert ein Panel zur Frage, wie Theater heute als Schutzraum zu funktionieren vermag.