Eric Bergkraut will mit seinen Filmen Geschichten erzählen. Er sucht diese am Rand unserer Gesellschaft, dort wo niemand hinsehen will, weil es weh tut oder weil es anstrengend ist. Auch sein melancholisches Porträt des Schriftstellers Peter Bichsel erzählt nicht vom Gelingen eines Lebens, sondern vom Versuch, sich darin einzurichten. In Bergkrauts Filmen schwingt immer als Urerlebnis das Schicksal seines jüdischen Vaters mit, dem von Wien die Flucht in die Schweiz in letzter Minute gelang. Nicht zu vergessen, dass es jeden treffen kann und dass die Schwächeren ein Anrecht auf den Schutz der Stärkeren haben, ist ihm ein wichtiges Anliegen, das seinen Filmen zugrunde liegt. Seine Arbeit, die er als eine Mischung aus Ernsthaftigkeit und Spiel bezeichnet, hat ihm viele internationale Preise eingebracht.
Geboren 1957 in Paris siedelte Eric Bergkraut 1961 in die Schweiz über. Er absolvierte von 1977 bis 1980 die Schauspielakademie Zürich, der viele Theater-, Film- und Fernsehengagements folgten. Ab 1988 schrieb er Reportagen für die Wochenendbeilage der NZZ und ab 1991 war er freier Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens. Ab 1992 begann Bergkraut Dokumentarfilme zu drehen, u.a. COCA, DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN (2005); AGOTA KRISTOF, 9 JAHRE SPÄTER (2006); DER HEXER AUS DEM ENTLEBUCH (2006); LETTER TO ANNA (2008); ZIMMER 202. Peter Bichsel in Paris (2010); SERVICE INBEGRIFFEN (2013). 2007 gründete er mit seiner Lebenspartnerin Ruth Schweikert, mit der er drei Söhne hat, die p.s. 72 productions GmbH und seit 2008 ist er Stiftungsrats-Mitglied der Georges und Jenny Bloch-Stiftung.
Eric Bergkraut will mit seinen Filmen Geschichten erzählen. Er sucht diese am Rand unserer Gesellschaft, dort wo niemand hinsehen will, weil es weh tut oder weil es anstrengend ist. Auch sein melancholisches Porträt des Schriftstellers Peter Bichsel erzählt nicht vom Gelingen eines Lebens, sondern vom Versuch, sich darin einzurichten. In Bergkrauts Filmen schwingt immer als Urerlebnis das Schicksal seines jüdischen Vaters mit, dem von Wien die Flucht in die Schweiz in letzter Minute gelang. Nicht zu vergessen, dass es jeden treffen kann und dass die Schwächeren ein Anrecht auf den Schutz der Stärkeren haben, ist ihm ein wichtiges Anliegen, das seinen Filmen zugrunde liegt. Seine Arbeit, die er als eine Mischung aus Ernsthaftigkeit und Spiel bezeichnet, hat ihm viele internationale Preise eingebracht.
Geboren 1957 in Paris siedelte Eric Bergkraut 1961 in die Schweiz über. Er absolvierte von 1977 bis 1980 die Schauspielakademie Zürich, der viele Theater-, Film- und Fernsehengagements folgten. Ab 1988 schrieb er Reportagen für die Wochenendbeilage der NZZ und ab 1991 war er freier Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens. Ab 1992 begann Bergkraut Dokumentarfilme zu drehen, u.a. COCA, DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN (2005); AGOTA KRISTOF, 9 JAHRE SPÄTER (2006); DER HEXER AUS DEM ENTLEBUCH (2006); LETTER TO ANNA (2008); ZIMMER 202. Peter Bichsel in Paris (2010); SERVICE INBEGRIFFEN (2013). 2007 gründete er mit seiner Lebenspartnerin Ruth Schweikert, mit der er drei Söhne hat, die p.s. 72 productions GmbH und seit 2008 ist er Stiftungsrats-Mitglied der Georges und Jenny Bloch-Stiftung.