Am 4. Juli feiern die USA 250 Jahre Unabhängigkeit und Demokratie. Wird es das letzte Jahr sein? Überall auf der Welt zeigt sich die Wiederkehr längst überwunden geglaubter Weltanschauungen. Grossverbrecher der Geschichte werden rehabilitiert, Grossverbrechen relativiert. Fortschrittserzählungen wie die Emanzipation von Sklaven und Frauen werden widerrufen. Macht, Geld, Gewalt und eine messianische Religion sind die Götter der neuen Bewegung. Sie erinnert an die Bewegungen der 1920-er und 1930-er Jahre, auch wenn sie sich Populismus nennt. Es geschieht bei uns, in unseren demokratischen Ländern – den USA, Westeuropa, in Israel, der Schweiz. Was können wir dagegen tun? Daniel Binswanger und Andreas Zivy gehen in ihrem Gespräch den beunruhigenden Fragen nach dem Ende der Aufklärung und dem Aufziehen des Faschismus in unseren Demokratien nach.
Daniel Binswanger ist Journalist, Politik-Kommentator, Freund von Ideen und Theorien und Co-Chefredaktor bei REPUBLIK. Andreas Zivy war nach dem Studium der politischen Wissenschaften in Paris lange Jahre CEO eines internationalen Handelsunternehmens. Heute leitet er die Demokratie Stiftung Basel und ist Autor des Buches «Die dekonstruierte Gesellschaft oder das Ende der Aufklärung» (Schwabe Verlag 2025), einer Analyse des Ausmasses der Bedrohung unserer Demokratie durch den Populismus.
Am 4. Juli feiern die USA 250 Jahre Unabhängigkeit und Demokratie. Wird es das letzte Jahr sein? Überall auf der Welt zeigt sich die Wiederkehr längst überwunden geglaubter Weltanschauungen. Grossverbrecher der Geschichte werden rehabilitiert, Grossverbrechen relativiert. Fortschrittserzählungen wie die Emanzipation von Sklaven und Frauen werden widerrufen. Macht, Geld, Gewalt und eine messianische Religion sind die Götter der neuen Bewegung. Sie erinnert an die Bewegungen der 1920-er und 1930-er Jahre, auch wenn sie sich Populismus nennt. Es geschieht bei uns, in unseren demokratischen Ländern – den USA, Westeuropa, in Israel, der Schweiz. Was können wir dagegen tun? Daniel Binswanger und Andreas Zivy gehen in ihrem Gespräch den beunruhigenden Fragen nach dem Ende der Aufklärung und dem Aufziehen des Faschismus in unseren Demokratien nach.
Daniel Binswanger ist Journalist, Politik-Kommentator, Freund von Ideen und Theorien und Co-Chefredaktor bei REPUBLIK. Andreas Zivy war nach dem Studium der politischen Wissenschaften in Paris lange Jahre CEO eines internationalen Handelsunternehmens. Heute leitet er die Demokratie Stiftung Basel und ist Autor des Buches «Die dekonstruierte Gesellschaft oder das Ende der Aufklärung» (Schwabe Verlag 2025), einer Analyse des Ausmasses der Bedrohung unserer Demokratie durch den Populismus.