Yair Qedar ist ein israelischer Dokumentarfilmer, dessen Werke über israelische Autoren und Autorinnen sowie über die queere Szene viele Preise gewonnen haben. Sein Interesse für die israelische Literatur hat er während seines Studiums an der Hebräischen Universität in Tel Aviv genährt. Nach Filmen über Chaim Nachman Bialik, Leah Goldberg, David Vogel, Amos Oz und viele andere Grössen des israelischen Kanons hat er sich in letzter Zeit jüdischen Intellektuellen wie Baruch Spinoza, Karl Marx und Sigmund Freud zugewandt. Wie er seine Sujets wählt, was ihn umtreibt und wie er die Lage für Kulturschaffende in Israel sieht, wird er in einem Gespräch auf Englisch mit Karen Roth berichten. Dabei soll auch seine Beziehung zu A.B. Yehoshua (1936-2022) zur Sprache kommen, dessen «letztes Kapitel» er in einem berührenden und klugen Film kurz vor dem Tod dieses feinsinnigen Erzählers festgehalten hat. Darin äussert A. B. Yehoshua, von seinen Freunden liebevoll Buli genannt, seine tiefe Besorgnis über die Zukunft seines Landes, für das er sich mit seinem Schaffen und seinem politischen Engagement zeitlebens eingesetzt hat.
Am Vortag findet eine Filmmatinee von Yair Qedars jüngstem, preisgekrönten Film «Outsider. Freud» (2025), , der Sigmund Freuds Schaffen und seine Diskriminierung als Jude im Wien der Jahrhundertwende beleuchtet, statt. Im Anschluss an die Vorführung wird sich Yair Qedar mit José Brunner (Historiker und emeritierter Professor der Tel Aviv University) und Eva Schmid Gloor (Psychoanalytikerin, Freud-Institut Zürich) unterhalten. Omanut hat ein Kartenkontingent für den Anlass; die unter omanut@omanut.ch bestellten Tickets können am 29. Juni um 10.15 Uhr für CHF 10 vor dem Kino Riffraff bezogen werden.
Yair Quedar ist ein israelischer Filmemacher, Sozialaktivist und ehemaliger Journalist für Haaretz und Davar, der sich auf literarische Biografien spezialisiert hat. In seinem umfassenden Projekt «Die Hebräer» produzierte und inszenierte er in den letzten zwölf Jahren neunzehn Dokumentarfilme über jüdische Schriftsteller und Dichterinnen, für die er über dreissig internationale und israelische Auszeichnungen gewann. Er schuf für dieses Unterfangen eine filmische Sprache, die Archivmaterial, Animation und Musik zu einem poetischen Ganzen verwebt.
Yair Qedar ist ein israelischer Dokumentarfilmer, dessen Werke über israelische Autoren und Autorinnen sowie über die queere Szene viele Preise gewonnen haben. Sein Interesse für die israelische Literatur hat er während seines Studiums an der Hebräischen Universität in Tel Aviv genährt. Nach Filmen über Chaim Nachman Bialik, Leah Goldberg, David Vogel, Amos Oz und viele andere Grössen des israelischen Kanons hat er sich in letzter Zeit jüdischen Intellektuellen wie Baruch Spinoza, Karl Marx und Sigmund Freud zugewandt. Wie er seine Sujets wählt, was ihn umtreibt und wie er die Lage für Kulturschaffende in Israel sieht, wird er in einem Gespräch auf Englisch mit Karen Roth berichten. Dabei soll auch seine Beziehung zu A.B. Yehoshua (1936-2022) zur Sprache kommen, dessen «letztes Kapitel» er in einem berührenden und klugen Film kurz vor dem Tod dieses feinsinnigen Erzählers festgehalten hat. Darin äussert A. B. Yehoshua, von seinen Freunden liebevoll Buli genannt, seine tiefe Besorgnis über die Zukunft seines Landes, für das er sich mit seinem Schaffen und seinem politischen Engagement zeitlebens eingesetzt hat.
Am Vortag findet eine Filmmatinee von Yair Qedars jüngstem, preisgekrönten Film «Outsider. Freud» (2025), , der Sigmund Freuds Schaffen und seine Diskriminierung als Jude im Wien der Jahrhundertwende beleuchtet, statt. Im Anschluss an die Vorführung wird sich Yair Qedar mit José Brunner (Historiker und emeritierter Professor der Tel Aviv University) und Eva Schmid Gloor (Psychoanalytikerin, Freud-Institut Zürich) unterhalten. Omanut hat ein Kartenkontingent für den Anlass; die unter omanut@omanut.ch bestellten Tickets können am 29. Juni um 10.15 Uhr für CHF 10 vor dem Kino Riffraff bezogen werden.
Yair Quedar ist ein israelischer Filmemacher, Sozialaktivist und ehemaliger Journalist für Haaretz und Davar, der sich auf literarische Biografien spezialisiert hat. In seinem umfassenden Projekt «Die Hebräer» produzierte und inszenierte er in den letzten zwölf Jahren neunzehn Dokumentarfilme über jüdische Schriftsteller und Dichterinnen, für die er über dreissig internationale und israelische Auszeichnungen gewann. Er schuf für dieses Unterfangen eine filmische Sprache, die Archivmaterial, Animation und Musik zu einem poetischen Ganzen verwebt.