Die Zürcher Künstlerin Esther Eppstein liess sich schon früh durch die europäischen Salons inspirieren, bei denen auch jüdische Frauen prägend waren. So war etwa die Wohnung der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein an der rue de Fleurus in Paris ein beliebter Treffpunkt für Künstler*innen und Schriftsteller*innen. Auch Eppsteins Kunstprojekt message salon brachte unterschiedliche Menschen aus allen künstlerischen Disziplinen zusammen. Dabei bildeten der Raum, das Setting, die Szenografie sowie die fotografische Dokumentation ein Gesamtkunstwerk, das Leben und Kunst vereint. Mit ihrer eigenen Interpretation des Salons prägte die Künstlerin das Zürcher Kulturleben und trug massgeblich zur Aufbruchstimmung der Zwinglistadt zu Beginn der 1990er-Jahre bei. Für die Ausstellung «message salon so long» öffnet Eppstein ihr Archiv und blickt auf ihre 30-jährige Tätigkeit zurück. Verschiedene Installationen und Videos sowie Beiträge von Weggefährt*innen zeichnen die Bedeutung ihrer künstlerischen Praxis nach.
Im Gespräch mit Omanut-Vorstandsmitglied Susanna Koeberle wird Esther Eppstein Einblick in ihre Arbeit geben und auch die Bedeutung des Ausstellungsortes im Kreis 4 für ihre Familiengeschichte erläutern. Die Ausstellung bei Kupper Modern ist jeweils am Mittwoch zwischen 15 und 18 Uhr und am Samstag zwischen 14 und 17 Uhr offen und lädt zur Entdeckung eines vielschichtigen Kosmos ein. Weitere Infos zur Ausstellung und zu Veranstaltungen unter: www.messagesalon.ch
Esther Eppstein wurde 1967 in Zürich geboren, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Am 4. April 1996 eröffnete sie an der Ankerstrasse in Zürich Aussersihl den Kunstraum message salon, der in den folgenden Jahren und ohne Unterbruch an wechselnden Standorten ein wichtiger Treffpunkt der Zürcher Kunstszene wurde – zuletzt im Kunsthaus Perla-Mode an der Langstrasse. Nach einer Auszeit in Tel-Aviv erweiterte Eppstein aka Madame l’Ambassadeur ihr Kunstprojekt 2015 zur message salon embassy, einer nomadischen Artist-Run-Artist-Residence. Die Künstlerin wurde unter anderem 2012 mit dem Omanut Zwillenberg Förderpreis und 2021 mit dem Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim geehrt.
Die Zürcher Künstlerin Esther Eppstein liess sich schon früh durch die europäischen Salons inspirieren, bei denen auch jüdische Frauen prägend waren. So war etwa die Wohnung der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein an der rue de Fleurus in Paris ein beliebter Treffpunkt für Künstler*innen und Schriftsteller*innen. Auch Eppsteins Kunstprojekt message salon brachte unterschiedliche Menschen aus allen künstlerischen Disziplinen zusammen. Dabei bildeten der Raum, das Setting, die Szenografie sowie die fotografische Dokumentation ein Gesamtkunstwerk, das Leben und Kunst vereint. Mit ihrer eigenen Interpretation des Salons prägte die Künstlerin das Zürcher Kulturleben und trug massgeblich zur Aufbruchstimmung der Zwinglistadt zu Beginn der 1990er-Jahre bei. Für die Ausstellung «message salon so long» öffnet Eppstein ihr Archiv und blickt auf ihre 30-jährige Tätigkeit zurück. Verschiedene Installationen und Videos sowie Beiträge von Weggefährt*innen zeichnen die Bedeutung ihrer künstlerischen Praxis nach.
Im Gespräch mit Omanut-Vorstandsmitglied Susanna Koeberle wird Esther Eppstein Einblick in ihre Arbeit geben und auch die Bedeutung des Ausstellungsortes im Kreis 4 für ihre Familiengeschichte erläutern. Die Ausstellung bei Kupper Modern ist jeweils am Mittwoch zwischen 15 und 18 Uhr und am Samstag zwischen 14 und 17 Uhr offen und lädt zur Entdeckung eines vielschichtigen Kosmos ein. Weitere Infos zur Ausstellung und zu Veranstaltungen unter: www.messagesalon.ch
Esther Eppstein wurde 1967 in Zürich geboren, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Am 4. April 1996 eröffnete sie an der Ankerstrasse in Zürich Aussersihl den Kunstraum message salon, der in den folgenden Jahren und ohne Unterbruch an wechselnden Standorten ein wichtiger Treffpunkt der Zürcher Kunstszene wurde – zuletzt im Kunsthaus Perla-Mode an der Langstrasse. Nach einer Auszeit in Tel-Aviv erweiterte Eppstein aka Madame l’Ambassadeur ihr Kunstprojekt 2015 zur message salon embassy, einer nomadischen Artist-Run-Artist-Residence. Die Künstlerin wurde unter anderem 2012 mit dem Omanut Zwillenberg Förderpreis und 2021 mit dem Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim geehrt.