Fazal Sheikhs Ausstellung „Erasure“ in der Zürcher Galerie Stephan Witschi basiert auf einem umfangreichen Werk, das im Laufe von mehr als einem Jahrzehnt durch wiederholte Besuche in Israel und im Westjordanland entstanden ist. Seine Fotografien thematisieren die anhaltenden Auswirkungen der Vertreibung der Palästinenser nach der Staatsgründung Israels 1948 und konzentrieren sich dabei sowohl auf Orte, die von Abwesenheit geprägt sind, als auch auf Menschen, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Die in Graustufen gehaltenen Bilder zeigen architektonische Überreste und veränderte Landschaften, die Erinnerungen an Verlust und Leid hervorrufen.
Hanno Loewy, bis vor kurzem Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, wird mit Fazal Sheik über seinen Blick auf die Spuren der Verdrängung und Erinnerungs-konkurrenz sprechen, die den Diskurs über das Erbe von 1948 bis heute bestimmt.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Bevor Fazal Sheik mit Hanno Loewy ins Gespräch tritt, besteht die Möglichkeit, die Ausstellung im Beisein des Künstlers anzuschauen.
Fazal Sheikh, geboren 1965 in New York, lebt als Fotokünstler in Zürich, New York und Kenia. Seine Arbeiten setzen sich mit der Entwurzelung und Marginalisierungen von Minderheiten rund um die Welt auseinander. Grenzen werden auch durch Eingriffe in die Natur verändert und neu definiert – und repräsentieren dabei zugleich nationale und regionale Machtverhältnisse. Sheikhs Arbeiten wurden weltweit gezeigt, in der Tate Modern in London, in der Pariser Henri Cartier-Bresson Stiftung, dem Museum für zeitgenössische Kunst in Moskau und dem International Center of Photography in New York. Eben wurde er in die International Photography Hall of Fame (IPHF) aufgenommen, eine der bedeutendsten internationalen Ehrungen für ein fotografisches Lebenswerk.
Fazal Sheikhs Ausstellung „Erasure“ in der Zürcher Galerie Stephan Witschi basiert auf einem umfangreichen Werk, das im Laufe von mehr als einem Jahrzehnt durch wiederholte Besuche in Israel und im Westjordanland entstanden ist. Seine Fotografien thematisieren die anhaltenden Auswirkungen der Vertreibung der Palästinenser nach der Staatsgründung Israels 1948 und konzentrieren sich dabei sowohl auf Orte, die von Abwesenheit geprägt sind, als auch auf Menschen, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Die in Graustufen gehaltenen Bilder zeigen architektonische Überreste und veränderte Landschaften, die Erinnerungen an Verlust und Leid hervorrufen.
Hanno Loewy, bis vor kurzem Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, wird mit Fazal Sheik über seinen Blick auf die Spuren der Verdrängung und Erinnerungs-konkurrenz sprechen, die den Diskurs über das Erbe von 1948 bis heute bestimmt.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Bevor Fazal Sheik mit Hanno Loewy ins Gespräch tritt, besteht die Möglichkeit, die Ausstellung im Beisein des Künstlers anzuschauen.
Fazal Sheikh, geboren 1965 in New York, lebt als Fotokünstler in Zürich, New York und Kenia. Seine Arbeiten setzen sich mit der Entwurzelung und Marginalisierungen von Minderheiten rund um die Welt auseinander. Grenzen werden auch durch Eingriffe in die Natur verändert und neu definiert – und repräsentieren dabei zugleich nationale und regionale Machtverhältnisse. Sheikhs Arbeiten wurden weltweit gezeigt, in der Tate Modern in London, in der Pariser Henri Cartier-Bresson Stiftung, dem Museum für zeitgenössische Kunst in Moskau und dem International Center of Photography in New York. Eben wurde er in die International Photography Hall of Fame (IPHF) aufgenommen, eine der bedeutendsten internationalen Ehrungen für ein fotografisches Lebenswerk.