Die Malerei von Alexander Aizenshtat (* 1951) ist eine fortwährende Untersuchung der Bedingungen von Bedeutung und Wahrnehmung. In seinen Kompositionen, die zwischen Figuration, Abstraktion, Kunstgeschichte und zeichenhafter Symbolik oszillieren, entstehen strukturierte Resonanzräume. Bilder tauchen auf, treten in einen Dialog und scheinen sich im nächsten Moment wieder zu entziehen. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte Aizenshtat seine künstlerische Praxis bewusst jenseits konventioneller Marktmechanismen. Indem er seine Arbeiten vornehmlich in privaten Kreisen präsentierte, wahrte er eine produktive Distanz zum Zeitgeist. Diese Unabhängigkeit ermöglichte eine Kontinuität im Schaffen, in der sich formale und konzeptuelle Fragestellungen ohne äusseren Erwartungsdruck verdichten konnten. Aizenshtats Gemälde widersetzen sich konsequent einer narrativen Logik. Seine Figuren fungieren weniger als erzählerische Charaktere denn als Träger einer inneren Spannung. Der Bildraum bleibt instabil und changiert produktiv zwischen Tiefe und Oberfläche. Bedeutung ist hier nichts Vorgegebenes – sie konstituiert sich erst im Moment der intensiven Betrachtung. Die Werke von Alexander Aizenshtat sind heute in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Unter dem Ausstellungstitel «The Poetics of Remembrance – A Metaphysical Retrospective» zeigt die Zürcher Galerie Pascal Robert Aizenshtat nun zum ersten Mal in der Schweiz.
Der Künstler lebt und arbeitet in Jerusalem, Paris und Moskau.
Dorothea Strauss ist freie Kuratorin und Coach für Transformationsprozesse sowie Omanut-Vorstandsmitglied. Zuvor leitete sie als Direktorin renommierte Institutionen wie das Museum Haus Konstruktiv in Zürich und die Kunst Halle Sankt Gallen. Sie lehrte an der Zürcher Hochschule der Künste und entwickelte für die Schweizerische Mobiliar die Abteilung für Gesellschaftliche Verantwortung mit den Schwerpunkten Innovation, Nachhaltigkeit und Kunst. Als Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen verbindet sie zeitgenössische Kunst mit neuen Lern- und Führungskonzepten.
Die Malerei von Alexander Aizenshtat (* 1951) ist eine fortwährende Untersuchung der Bedingungen von Bedeutung und Wahrnehmung. In seinen Kompositionen, die zwischen Figuration, Abstraktion, Kunstgeschichte und zeichenhafter Symbolik oszillieren, entstehen strukturierte Resonanzräume. Bilder tauchen auf, treten in einen Dialog und scheinen sich im nächsten Moment wieder zu entziehen. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte Aizenshtat seine künstlerische Praxis bewusst jenseits konventioneller Marktmechanismen. Indem er seine Arbeiten vornehmlich in privaten Kreisen präsentierte, wahrte er eine produktive Distanz zum Zeitgeist. Diese Unabhängigkeit ermöglichte eine Kontinuität im Schaffen, in der sich formale und konzeptuelle Fragestellungen ohne äusseren Erwartungsdruck verdichten konnten. Aizenshtats Gemälde widersetzen sich konsequent einer narrativen Logik. Seine Figuren fungieren weniger als erzählerische Charaktere denn als Träger einer inneren Spannung. Der Bildraum bleibt instabil und changiert produktiv zwischen Tiefe und Oberfläche. Bedeutung ist hier nichts Vorgegebenes – sie konstituiert sich erst im Moment der intensiven Betrachtung. Die Werke von Alexander Aizenshtat sind heute in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Unter dem Ausstellungstitel «The Poetics of Remembrance – A Metaphysical Retrospective» zeigt die Zürcher Galerie Pascal Robert Aizenshtat nun zum ersten Mal in der Schweiz.
Der Künstler lebt und arbeitet in Jerusalem, Paris und Moskau.
Dorothea Strauss ist freie Kuratorin und Coach für Transformationsprozesse sowie Omanut-Vorstandsmitglied. Zuvor leitete sie als Direktorin renommierte Institutionen wie das Museum Haus Konstruktiv in Zürich und die Kunst Halle Sankt Gallen. Sie lehrte an der Zürcher Hochschule der Künste und entwickelte für die Schweizerische Mobiliar die Abteilung für Gesellschaftliche Verantwortung mit den Schwerpunkten Innovation, Nachhaltigkeit und Kunst. Als Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen verbindet sie zeitgenössische Kunst mit neuen Lern- und Führungskonzepten.