Landscape und Memory

 

Programm

Samstag, 9. November 2019

18.00   Begrüssung

18.15   From the scale of the Typography to the Topography. Eröffnungsvortrag und Präsentation von Ben Gitai

19.15   Recording a Disappearing Past: A technological approach for countries at war.

Präsentation von Yves Uebelmann

20.15   Diskussion mit den beiden Gästen unter der Leitung der Journalistin Susanna Koeberle

21.00   Apéro riche

 

Sonntag, 10. November 2019

11.00   Grey, Green, Gold (and Red). Lecture Performance und Buchpräsentation von Uriel Orlow

12.30   Under a Placid Sky. Filmvorführung und Gespräch mit Anna Konik unter der Leitung

der Kunsthistorikerin Irene Müller

14.30   Lunchpause

16.00   Looking forward, looking backwards. Präsentation von Nir Evron

17.30   Regarding Silences. Präsentation von Ilit Azoulay

19.00   Diskussion mit den beiden Gästen unter der Leitung des Kurators Avi Feldman

 

Am Vorabend der Renaissance begannen Künstler, die Wirklichkeit mittels  genauer Beobachtung festzuhalten. Hier setzt Simon Schamas Meisterwerk „Landscape and Memory» ein: eine Reise durch die westlichen Landschaftsvorstellungen, die der Autor als Entdeckung einer Topographie der kulturellen Identität versteht. Viele zeitgenössische Künstler und Wissenschaftler teilen diese Vorstellung von Landschaft als Ausdruck eines kulturellen Prozesses, der nicht nur unsere Identitäten und Erinnerungen formt, sondern auch unser Verständnis vom Menschen und der ihn umgebenden Landschaft prägt.

 

Landschaftsbilder und die Rolle, welche Erinnerungen, Mythen, Überzeugungen und Ideologien bei ihrer Darstellung spielen, werden im Zentrum eines von Omanut organisierten Festivals mit Vorträgen, Filmvorführungen und Gesprächen stehen, das am 9./10. November 2019 stattfindet. Die Architekten Ben Gitai und Yves Ubelmann sowie die Künstler*innen Ilit Azoulay, Nir Evron, Uriel Orlow und Anna Konik werden anwesend sein und ihre unterschiedliche Behandlung des Themas „Landscape and Memory» präsentieren.