Erich Hartmann und die Reportagefotografie des 20. Jahrhunderts

Die eindrücklichen Schwarz-Weiss Bilder der Serie «Our Daily Bread» des Magnum-Fotografen Erich Hartmann wurden erstmals 1962 in einer großen Einzelausstellung in New York gezeigt. Im Rahmen von «Zürich isst» wird nun Erich Hartmanns Langzeitprojekt, das die menschlichen Anstrengungen zeigt, das tägliche Brot auf den Tisch zu bringen, neu gestaltet.

Unter den Aufnahmen aus den 50er Jahren, die die Galeristin und Agentin Anna-Patricia Kahn in einem vorbildlich gestalteten Band (Kehrer Verlag, Heildeberg 2013) herausgegeben hat, findet sich ein israelischer Landarbeiter, ein Mähdrescher in Nebraska, ein Müller im ländlichen Frankreich, eine Suppenküche, eine Pariser Bäckerei, ein Beduine auf dem Getreidemarkt in Beersheba, eine Schulkantine.

Tachles-Chefredaktor Yves Kugelmann unterhält sich mit Anna-Patricia Kahn, die die Galerie Clair in München und St. Paul de Vence führt, sowohl über die Neugestaltung der Ausstellung „Our Daily Bread», als auch über den mit 16 Jahren aus Deutschland nach New York geflohenen jüdischen Fotografen Erich Hartmann, über seine Kollegen bei der Fotoagentur Magnum und über die Reporterfotografie des 20. Jahrhunderts.

 

 

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