Omanut. Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

 


Mittwoch, 27. Juni 2018 um 19.30 Uhr

„Dürfen wir eintreten, Daniela Kuhn?“

Sonneggstrasse 31, vierter Stock (kein Lift)

 

Am Mittwoch, 27. Juni 2018 um 19.30 Uhr erzählt die einstige Studentin der Jerusalemer Bezalel Academy of Art and Design im Gespräch mit Michael Guggenheimer, wie sie zu ihren biografischen Stoffen gelangt und was sie an ihrer Arbeit fasziniert. Zudem liest die Autorin in ihrer Schreibstube an der Sonneggstrasse 31, vierter Stock (kein Lift) , ausgewählte Passagen aus ihren Büchern vor. Ein sommerlicher Apéro rundet die Veranstaltung ab.

 

Daniela Kuhn hat sich als Buchautorin auf Lebensgeschichten und Auftragsbiografien spezialisiert. Im Zürcher Limmat Verlag und im Verlag der NZZ hat sie insgesamt sechs Bücher veröffentlicht, die ganz verschiedene Lebensgeschichten enthalten. Sie erzählen aus Sils im Engadin, vom Leben als ledige Frau oder von der gebürtigen Berlinerin, die mit dem letzten Kindertransport nach Palästina gelangt ist. Einen jüdischen Kontext haben ferner die Biografien über den Zürcher Psychoanalytiker Emanuel Hurwitz und den Molekularbiologen Charles Weissmann. Interessiert haben Daniela Kuhn auch die Lebensgeschichten von Wirten, die in Zürich ganz besondere, weil immer gleichbleibende Gaststuben betreiben. Ein Auftrag führte sie 2015 zudem zu längst verstorbenen mittellosen Künstlern, die zwischen 1960 und 1991 im Aargauer Künstlerhaus Boswil gelebt haben. Als langjährige Journalistin hat Daniela Kuhn auch bekannte Persönlichkeiten porträtiert, etwa den Vriner Architekten Gion A. Caminada.

 

 

 

Die Plätze sind beschränkt. Wir bitten um Anmeldung unter 044 915 28 63/076 339 36 36 oder omanut@omanut.ch.

 

 

„Dürfen wir eintreten?" ist eine Gesprächsreihe von OMANUT. An verschiedenen Orten sprechen wir in loser Abfolge mit Persönlichkeiten über ihr Leben und ihr Engagement für Kunst und Kultur.