Omanut. Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

 


Sonntag, 10. Juni 2018, 15.30-21.30 Uhr

Omanut Doppel II: Jiddische Schöpfungen in neuem Gewande
Schüler und Lehrer: Itzig Manger und Scholem Alejchem im Zwiegespräch

 

Miller's, Seefeldstrasse 225, 8008 Zürich.

 

 

 

 

15.30 Uhr:

Niemandssprache: Itzik Manger - ein europäischer Dichter

Vortrag mit Bildern von Efrat Gal-Ed

 

Mit der Biografie „Niemandssprache" des jiddischen Dichters Itzik Manger (Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2016) ist der Literaturwissenschaftlerin und Künstlerin Efrat Gal-Ed ein grossartiges Werk gelungen. Typographisch werden Lebensstationen des Dichters, zahlreiche Korrespondenzen und Dokumente sowie historische und soziale Hintergrundinformationen in voneinander abgesetzten Passagen angeordnet, was verschiedene Lesarten ermöglicht.

Die Autorin, die an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität jiddische Literatur und Kultur lehrt, gibt in Wort, Bild und Ton einen Einblick in das Leben, das Werk und das Umfeld des Dichters, der 1901 in Czernowitz geboren wurde und 1969 in Genera, Israel, verstarb.

 

17.30 Uhr:

Dos Lid Fun Der Goldener Pave

Jiddische Lieder, Gedichte und Geschichten von Itzik Manger

Mit Efim Chorny (Gesang) , Susan Ghergus (Klavier) und Marie Drath (Vortrag)

 

Der charismatische Sänger Efim Chorny und die Pianistin Susan Ghergus aus Moldawien haben sich in der Welt der traditionellen jiddischen Musik einen Namen gemacht und letztes Jahr bei Omanut eine Auswahl von Liedern des Lemberger Gimpel-Theaters präsentiert. Nun sind sie zurück mit einem Programm über Itzik Manger, das sie gemeinsam mit der Germanistin und Jiddisch-Kennerin Marie Drath erarbeitet haben.

 

19.00 Apéro

20.00 Uhr:

Die erste jüdische Republik

Bühnenbearbeitung der gleichnamigen Erzählung von Scholem Alejchem  von Georg Stephan (Schauspiel) und Yannik Böhmer (Regie)

 

„So viele Juden, so viele Meinungen", spottet der von seinen Lesern als Volksheld verehrte Dichter Scholem Alejchem in seiner Erzählung „Die erste jüdische Republik", die 1919 von Stefania Goldenring ins Deutsche übersetzt wurde. Der Ausgangspunkt für den humoristischen Stoff bildet die Landung von dreizehn Juden auf einer einsamen Insel, was zu vielen komischen Szenen führt.

Georg Stephan studierte Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München.

Yannik Böhmer hat Theaterregie an der Züricher Hochschule der Künste studiert.

 

 

 

 

Tickets: Einzelveranstaltung 25.-/20.- für Omanutmitglieder, Tagespass (inkl. kleiner Imbiss)

60.-/50.- für Omanutmitglieder. Reservation unter omanut@omanut.ch oder 044 915 28 63/076 339 36 36.