Omanut. Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

 


Mittwoch, 22. Juni 2016, 19 Uhr

Dada- und Surrealismus-Pionier Arturo Schwarz erinnert sich
Stefan Zweifel spricht mit dem Sammler, Dichter, Kunsthändler und Mäzen

 

Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, 8001 Zürich

Grosser Vortragss

 

Arturo Schwarz  wurde 1924 in Alexandria als Sohn von deutsch-italienischen Juden geboren. Nach Folterungen im Internierungslager Abukir wurde er 1949 wegen angeblich zionistischer Aktivitäten des Landes verwiesen und kam völlig mittellos nach Italien. Als einer der grössten Kenner des Dadaismus verlegte er in den 1950er Jahren Bücher von André Breton, Albert Einstein und Leo Trotzki, sowie das Werkverzeichnis von Marcel Duchamp, bevor er sich verstärkt dem Kunsthandel zuwandte. Viele Werke der Sammlung Dadaismus am Kunsthaus Zürich stammen aus seiner Galerie. Darüber hinaus hat Schwarz als Dichter und Essayist rund hundert eigene Titel veröffentlicht. Zum 50jährigen Bestehen des Staates Israel vermachte Schwarz seine Sammlung von über 750 dadaistischen und surrealistischen Werken dem Israel Museum in Jerusalem, das durch diese Schenkung heute zu den weltweit wichtigsten Sammlungen ihrer Art zählt. Arturo Schwarz lebt in Mailand in einem Haus voller Bücher und Kunst.

Der Autor, Übersetzer und Literaturkritiker Stefan Zweifel unterhält sich mit Arturo Scharz in englischer Sprache. Mit einer Einführung von Cathérine Hug, Co-Kuratorin der in Kooperation mit dem MoMA entstandenen Retrospektive zu Francis Picabia (vom 3. Juni bis 25. September 2016 am Kunsthaus Zürich, vom 20. November 2016 bis 19. März 2017 am MoMA, New York).

 

 

 

Eine Kooperation zwischen dem Kunsthaus Zürich und den Festspielen Zürich unter Mitwirkung von Omanut und dem Cabaret Voltaire.

 

 

Eintritt: 10.- (mit Ticket für die Francis Picabia-Retrospektive  und für Omanut- und Kunstgesellschaft-Mitglieder gratis)