Omanut. Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

 


Samstag, 24. Oktober, 19 Uhr

Am Samstag isst der Rabbi nichts
Harry Kemelmans Krimi-Klassiker erleben ein Revival

 

Salon, Weststrasse 20, 8003 Zürich

 

 

Harry Kemelmans Krimis rund um Rabbi David Small sind Kult und werden dieses Jahr beim Schweizer Unionsverlag neu aufgelegt. Während die Gemeindemitglieder ihrem Rabbiner das Leben schwer machen, ist Polizeiinspektor Lanigan von Kleins am Talmud geschulter kriminalistischer Methode äusserst beeindruck. Der Leser wird dabei nicht nur ganz ungezwungen mit jüdischen Traditionen und Denkweisen vertraut gemacht, sondern taucht auch tief in die amerikanische Gesellschaft der 1960er und 1970er Jahre ein.

 

Verleger Lucien Leitess, Krimiautor sowie Theologe Ulrich Knellwolf und Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen diskutieren über ihre persönliche Beziehung zum Autor und stellen ihre Lieblingsstellen aus Kemelmans Werk vor, die der Schauspieler Wolfram Schneider-Lastin vorlesen wird. 

 

Moderation: Karen Roth

 

Harry Kemelman, geboren 1908 in Boston, wuchs als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer in den USA auf. Er lehrte englische Literatur am Boston State College. Für seine Romane um den Rabbi und Amateurdetektiv David Small und erhielt unter anderem den Edgar Allan Poe Award. Er starb 1996 in Marblehead, Massachussets.

 

 

 

 

 

Eintritt für Lesung und Nachtessen à l'américaine: 50.-/ 40.- für Omanut-Mitglieder (bitte angeben, ob vegetarischer oder klassischer Burger gewünscht wird)