Omanut. Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

 


Mittwoch, 3. September 2014, 19.30 Uhr

Guanyin und das „Stockholm-Syndrom“
Die Israelische Fotografin Naomi Leshem im Gespräch mit Kurator Damian Christinger

 

Museum Rietberg, Gablerstrasse 15, 8002 Zürich

 

Naomi Leshem hat in ihrem Beitrag für die Ausstellung «Gastspiel – Schweizer Gegenwartskunst im Museum Rietberg», die der Spezialist für ostasiatische Kunst Damian Christinger eingerichtet hat, eine photographische Auseinandersetzung mit einer chinesischen Guanyin-Statue gesucht. Die Besucher sind eingeladen, ihre Reaktionen und Gedanken auf ein Stück Papier zu bringen und dieses – wie bei der Klagemauer – in die Ritzen einer Totem-Figur zu stecken.

Leshems Arbeit für das Rietberg-Museum reflektiert die Verschiebungen, die der Übertritt von religiöser Kunst in ein museales Umfeld hervorruft. Im Gespräch mit Damian Christinger wird diese Fragestellung, auch im Kontext der Ausstellung, vertieft.

 

Die schweizerisch-israelische Fotografin Naomi Leshem wurde 1963 in Jerusalem geboren und lebt und arbeitet in Tel Aviv. Seit 1996 ist sie Dozentin für Fotografie an verschiedenen Hochschulen Israels. Ausgewählte Einzelausstellungen: Sleepers, Kunstzeughaus Rapperswil (2011), Between Zones, Andrea Meislin Gallery, New York (2011), Journeys, Israel Museum, Jerusalem (2014).



 

 

 

Diese Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit zwischen Omanut und dem Museum Rietberg. Wir danken der Stiftung Erna und Curt Burgauer sowie der Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung ganz herzlich für die Unterstützung.

 

 

 

Reservation unter 044 915 28 63 oder omanut@omanut.ch

 

 

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