Omanut. Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

 


Dienstag, 20. Mai 2014, 19.30 Uhr

«Dürfen wir hereinkommen, Doris Ryffel-Rawak?»

Praxis M. Rosenthal, Badenerstrasse 29 (Stauffacher, Eingang beim Schuhgeschäft Friemel)

 

Ein Gespräch mit Doris Ryffel-Rawak, Psychiaterin, Künstlerin und Autorin in der Praxis ihrer Kollegin Miriam Rosenthal, Badenerstrasse 29,
8004 Zürich – über die ihr Spezialgebiet ADHS und über ihre zweite Heimat Uruguay, der sie in ihrem autobiographischen Roman «Auf Spurensuche am Río de la Plata» ein Denkmal 
gesetzt hat. Moderiert wird das Gespräch von Miriam Rosenthal. Im Anschluss an das Gespräch gibt es Häppchen und ein Glas Wein.

Doris Ryffel-Rawak wurde als Tochter deutsch-jüdischer Emigranten in Uruguay geboren und ist dort aufgewachsen. Nach der Matura zog sie mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie Medizin studierte. Ihre Heirat brachte sie in die Schweiz, wo sie nach einer Unterbrechung von 10 Jahren ihre medizinische Laufbahn als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie wieder aufnahm. In ihrer eigenen Praxis widmete sie sich vor allem der Thematik der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen. Durch ihre Bücher ist sie weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden.

Doris Ryffel-Rawak ist seit ihrer frühesten Jugend auch künstlerisch tätig. Ihre Werke sind in der Schweiz und seit 2005 vor allem in ihrem Heimatland Uruguay ausgestellt worden.
In Montevideo sind zudem zwei Gedichtbände erschienen. Inzwischen ist die Mutter von drei erwachsenen Söhnen stolze Grossmutter.

Über ihr reiches Leben als Ärztin und Künstlerin, die in zwei Sprachen lebt und schreibt, spricht Doris Ryffel-Rawak mit der Psychologin Miriam Rosenthal.

 

«Dürfen wir hereinkommen,...?» ist eine Gesprächsreihe von OMANUT.
An verschiedenen Orten sprechen wir in loser Abfolge mit Persönlichkeiten über ihr Leben und ihr Engagement für Kunst und Kultur. 

 

 

Eintritt frei.

Beschränkte Platzzahl.
Anmeldung unter 044 915 28 63 oder per Mail omanut@omanut.ch.