Omanut. Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

 


Mittwoch, 26. März 2014 um 19.30 Uhr

«Dürfen wir hereinkommen, Oliver Margulies?»
Ein Gespräch mit Oliver Margulies, MAS in Musik­physiologie und Bratschist

Technopark Zürich, Technoparkstrasse 1

 

 

Ein Gespräch am Donnerstag, 26. März 2014 um 19.30 Uhr mit Oliver Margulies, MAS in Musik­physiologie und Bratschist, im Handlabor der Zürcher Hochschule der Künste, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich - über die dort geleistete musikphysiologische Arbeit, die sich weit über Zürich einen Namen gemacht hat. Eine Beratung im Handlabor kann zur Leistungsoptimierung von Spielabläufen beitragen, aber auch gesundheitliche Risiken vorbeugen und lösen helfen - nicht nur bei Musikern. Moderiert wird das Gespräch von der Pianistin Noëmi Rueff. Eintritt frei. Im Anschluss an das Gespräch gibt es Häppchen und ein Glas Wein.

Oliver Margulies hat 2009 das Zürcher Zentrum Musikerhand (ZZM) mitbegründet. Das ZZM führt ein bis heute singuläres wissenschaftliches Verfahren fort, welches in den 60iger Jahren vom Mediziner Christoph Wagner am Max Planck-Institut für Arbeitsphysiologie entwickelt und später an der Hochschule für Musik und Theater Hannover angewendet und weiterentwickelt wurde.

Die systematische Untersuchung der Musikerhand, die sogenannte Biomechanische Handmessung nach Christoph Wagner (BHM), erfasst bis zu 100 instrumentenspezifische Handeigenschaften und wird an der ZHdK seit 2009 erfolgreich bei der Beratung von Musiker(inne)n angewendet. Sie bietet praktische Hilfestellungen für das Üben, die Spieltechnik und die Haltung. Diese Messung kann ebenso für andere Berufe von Interesse sein, beispielweise wenn die Arbeit am Computer ergonomische Probleme hervorruft.

Der exklusive Besuch des Handlabors bietet Omanut-Mitgliedern eine einzigartige Gelegenheit, sich mit hochspezialisierten Geräten und ihren besonderen Anwendungen vertraut zu machen.

Oliver Margulies, geboren 1978 in Zürich, studierte Bratsche in Basel bei Prof. Hatto Beyerle. Ein Stipendium der Rotary International Foundation ermöglichte ein Studium der Ethnomusikologie mit Schwerpunkt jüdische Musik an der London University. Es folgte intensive Unterrichts- und Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Ab 2008 Ausbildung in Dispokinesis, eine speziell für Musiker und Bühnenkünstler entwickelte Schulungs- und Therapieform, sowie zum MAS Musikphysiologie an der ZHdK. Er ist mit seiner musikpädagogischen und -physiologischen Arbeit an Musikschule Konservatorium Zürich sowie der ZHdK tätig und ist freiberuflich als Orchester- und Kammermusiker aktiv. Er ist Mitbegründer des Zürcher Zentrum Musikerhand ZZM und Teilzeit-Forschungsassistent am Departement Musik der ZHdK.

«Dürfen wir hereinkommen,...?» ist eine Gesprächsreihe von Omanut. An verschiedenen Orten sprechen wir in loser Abfolge mit Persönlichkeiten über ihr Leben und ihr Engagement für Kunst und Kultur.

 

 

 

 

 

 

 

Beschränkte Platzzahl. Anmeldung unter 044 915 28 63 oder per Mail omanut@omanut.ch.