Omanut. Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

 


Förderpreis.

Seit 1995 vergibt Omanut einen Förderpreis in der Höhe von CHF 4'000. Der Preis wird in der Regel alle zwei Jahre ausgeschrieben und berücksichtigt die verschiedenen Kultursparten Bildende Kunst, Film, Theater, Literatur und Musik. Im Frühling 2012 wurde der Preis im Andenken an den Biologen Dr. Lutz Zwillenberg neu "Omanut-Zwillenberg-Förderpreis" umbenannt. Damit verbunden wurde das Preisgeld auf CHF 10‘000.- angehoben.

 

Förderungswürdig sind qualitativ überzeugende Werke jüdischer Künstlerinnen und Künstler sowie Werke nichtjüdischer Kunstschaffenden, die sich einem jüdischen Thema widmen. Wohnsitz in der Schweiz oder Schweizer Staatsbürgeschaft ist erforderlich.

In der Regel wird nur eine Bewerbung ausgezeichnet. Die Ablehnung eingereichter Bewerbungen wird nicht begründet. Bewerbungen sind jeweils nur in einer der fünf oben genannten Bereichen möglich.

Die Bewerbungsunterlagen sind eingeschrieben bis spätestens

6. Juli 2018 (Datum des Poststempels) zu senden an:

OMANUT, Böcklinstrasse 4, 8032 Zürich, Tel./Fax:

044 915 28 63, E-Mail: omanut@omanut.ch

 

 

Preisträgerin im Jahr 2016 war Michal Lewkowicz. Die 1984 in Israel geborene und seit einigen Jahren in Basel lebende Klarinettistin ist eine vielseitige Künstlerin, deren grosse Leidenschaft die Kammermusik ist. Ihre Freude am Zusammenspiel mit Musikern aus verschiedenen Kulturen hat 2015 zur Gründung des Mizmorim Festivals geführt, deren künstlerische Leitung sie innehat. Omanut zeichnete also nicht nur Michal Lewkowicz's herausragenden musikalischen Leistungen, sondern auch ihr Engagement beim Aufbau eines Festivals für jüdische Musik aus.

Preisträgerin im Jahr 2014 war die Filmerin Hanna Salzer, Berlin und Zürich, mit ihrem Film Mädchenflügel. Eine Begegnung zwischen Laura und Hiba.

 

Bisherige FörderpreisträgerInnen