A star is born

 

Als Omanut den israelischen Pianisten Guy Mintus vor einem Jahr eingeladen hatte, erlagen alle Anwesenden seinem einfühlsamen Spiel, seinem melancholischen Gesang, seinen klugen Kommentaren sowie seinem grossen Charme. Umso erfreulicher, dass der junge Musiker, der bereits mit Koryphäen wie Trilok Gurtu, Jon Hendricks oder Arturo O’Farrill gespielt hat, erneut nach Zürich kommt. Dieses Mal bringt er sein Trio mit, dessen Debüt-Album «A Home in Between» vom DownBeat Magazin als Hör-Tipp empfohlen wurde. Eben erschien das zweite Trio-Album «Connecting the Dots», das wiederum Gay Mintus› ganz spezielle Handschrift trägt: Er mischt Elemente aus dem Stride-Piano, osmanischen Makams, indischen Rhythmen, bis hin zum Kontrapunkt à la Bach, spanischem Flamenco und jüdischen Melodien. Seine Könnerschaft hat ihm bereits den «ASCAP’s Young Jazz Composer Award» und den Publikumspreis in der Wettbewerbskategorie «Solo-Klavier» des Montreux Jazz Festivals eingebracht. Den Status eines Omanut-Lieblings hat er sich bereits gesichert und nun soll ganz Zürich erfahren, was für ein Meister ohne Star-Allüren er ist.

 

Ein junges Jazz-Talent aus Israel: Guy Mintus ist erst Mitte zwanzig und spielte bereits mit Musikgrössen wie Trilok Gurtu, Jon Hendricks und Arturo O’Farrill, gewann den «ASCAP’s Young Jazz Composer Award» und wurde zudem mit dem Publikumspreis in der Wettbewerbskategorie «Solo-Klavier» des Montreux Jazz Festivals ausgezeichnet. Das Debüt-Album seines Trios «A Home in Between» wurde vom DownBeat Magazin als Hör-Tipp empfohlen. Nun veröffentlicht Guy im Februar 2019 das zweite Trio-Album «Connecting the Dots». Seine Musik trägt eine ganz eigene Handschrift: Er mischt Elemente aus dem Stride-Piano, osmanischen Makams, indischen Rhythmen, bis hin zum Kontrapunkt à la Bach, spanischem Flamenco und jüdischen Melodien.

Line up:

Guy Mintus p/voc

Dan Pappalardo b

Philippe Lemm drWer Amy Winehouse oder Solange mag, ist bei Ester Rada goldrichtig, versprochen! Auf ihrem neusten Album «Different Eyes» führt uns die israelische Sängerin mit äthiopischen Wurzeln in die weite Welt des Soul und R’n’B. Tighte Grooves und knackige Bläser ergänzen ihre starke Soul-Stimme, in der sich ihre Vorbilder von Nina Simone, Aretha Franklin bis Erykah Badu wiederspiegeln. Auf «Different Eyes» singt Rada sowohl in Englisch, Hebräisch und Amharisch. «Sie scattet, schmettert, säuselt und umspannt mit elastischer Stimme ein Spektrum soweit wie ihre Musik,» beschreibt die Stuttgarter Nachrichten die Soul-Sister treffend.