AKTUELL

Aus dem Osten Europas in die Schweiz

Samstag,
24. Oktober
2020
Wien-Paris-Aarau: Das sind die Koordinaten, innerhalb deren sich die literarischen Vignetten Eric Bergkrauts bewegen. Jede steht für sich und spinnt zugleich mit an einem Netz von schnörkellosen und freimütigen Geschichten, die Eric Bergkraut als Person immer mehr Profil geben. Ein nachdenklicher Sohn, der der Geschichte seiner Eltern, einem Wiener Juden und einer protestantischen Zürcherin, auf die Spur kommen will. Und den gleichzeitig - auf dem Hintergrund der historischen Ereignisse - die Frage umtreibt, wie er zu dem geworden ist, der er ist.
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Die Traurigen Tropen von Claude Lévi-Strauss und Stefan Zweig

Sonntag,
25. Oktober
2020
Ein Zusammenspiel von Literatur, Ethnologie und Musik. Der französische Ethnologe Claude Lévi-Strauss wie der österreichische Autor Stefan Zweig haben Brasilien bereist und darüber faszinierende Texte geschrieben. Während Lévi-Strauss’ «Tristes Tropiques» 1955 dessen Ruhm als Wissenschaftler begründete, hatte Zweig, als sein Brasilienbuch erschien, mit «Amok» (1922) den Tropen bereits eine Novelle von fiebriger Leidenschaft gewidmet und war ein allseits gefeierter Schriftsteller. Doch dass sein Schicksal so eng mit dem Land verknüpft sein würde, war damals nicht abzusehen: In Petrópolis nahm sich der von den Nazis geflohene Autor 1942 das Leben.
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„Ich komme aus der DDR, und ich bin Jude, und dabei bleibt es.“

Donnerstag,
29. Oktober
2020
Eine Hommage für den Autor, Filmemacher und Zeitgenossen Thomas Brasch. Die Geschichte des Künstlers Thomas Brasch (1945-2001) ist so faszinierend wie tragisch:  Das Kind jüdischer Emigranten wurde in England geboren und kam bereits als Einjähriger nach Deutschland in die Sowjetische Besatzungszone, wohin die aus Wien stammende Mutter Gerda ihrem Ehemann Horst Brasch nur widerwillig folgte.
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