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AKTUELL

«Kafka for Kids and Other Troubling Tales» Der Künstler Roee Rosen und der Kurator Sergio Edelsztein führen durch die Schau im Kunstmuseum Luzern

Donnerstag, 24. November 2022, 18.15 Uhr
Der israelische Künstler, Filmemacher und Autor Roee Rosen, 1963 in Rechovot geboren, ist bekannt für sein vielschichtiges, oft auch provozierendes Werk, das die Grenzen zwischen Geschichte und Gegenwart, Dokumentation und Fiktion, zwischen Politik und Erotik verwischt. Das Kunstmuseum Luzern zeigt nun die erste Soloschau des renommierten Künstlers in der Schweiz.
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«Vaterjüdische Geschichten» Mit Regula Weil, David Vogel und Ruth Zeifert

Montag, 28. November 2022, 20 Uhr
«Väter unser …» ist ein vielstimmiges Buch zum Thema Patrilinearität im Judentum. Die betroffenen Menschen umkreisen ihre Identität und fragen sich: «Bin ich doppelt oder doch eher gespalten?» Die Antworten fallen differenziert aus. So konkludiert etwa Wilma: «Warum nicht diese «doppelte» Herkunft und damit das «Anderssein» als seine eigene Identität ansehen und vor allem, dies nicht als Makel empfinden, sondern als Vorteil?» Zwischen dem Judentum und einer anderen Religion zu stehen, kann also Unterschiedliches bedeuten: Gefühle der Ausgrenzung, des Nicht-Dazu-Gehörens und der Unsicherheit gehören genauso dazu wie die Empfindung von Beschenkt-Sein und von Selbstermächtigung. 
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PROUST UND DAS JÜDISCHE
Der Autor Andreas Isenschmid im Gespräch mit Thomas Sparr

Sonntag, 11. Dezember 2022, 11.30 Uhr
Das Jüdische bei Heinrich Heine (1797 in Düsseldorf - 1856 in Paris) und Marcel Proust (1871 in Paris – 1922 ebenda) auszumachen, ist nicht einfach, da Ambivalenz das Werk und die jüdische Identität der zwei Autoren kennzeichnet. Gleichwohl lösten bei beiden antisemitische Ausschreitungen augenfällige politische Reaktionen aus: Bei Heine waren es die pogromartigen Hep-Hep-Krawalle, die ihn zum Gedicht an «Edom», also an seine christliche Umgebung, veranlassten: 
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HEINRICH HEINE – POET DER LIEBE, PIONIER DER FREIHEIT
Eine musikalische Textcollage von Vera Bauer

Sonntag, 11. Dezember 2022, 14.30 Uhr
Das Jüdische bei Heinrich Heine (1797 in Düsseldorf - 1856 in Paris) und Marcel Proust (1871 in Paris – 1922 ebenda) auszumachen, ist nicht einfach, da Ambivalenz das Werk und die jüdische Identität der zwei Autoren kennzeichnet. Gleichwohl lösten bei beiden antisemitische Ausschreitungen augenfällige politische Reaktionen aus: Bei Heine waren es die pogromartigen Hep-Hep-Krawalle, die ihn zum Gedicht an «Edom», also an seine christliche Umgebung, veranlassten: 
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Weihnukka-Bücher für kluge Kinder, Künstler und sonstige Köpfe
Mit dem Künstler Tom Fellner, dem Autor Alexander Estis, dem Filmemacher Micha Lewinsky und der Sängerin Nurit Hirschfeld

Sonntag, 18. Dezember 2022, 11 Uhr
Drei Bücher stehen im Mittelpunkt dieser gemütlichen Vor-Weihnukka-Veranstaltung. Das Künstlerbuch von Tom Fellner, der Erzählband von Alexander Estis und das Kinderbuch von Micha Lewinsky könnten verschiedener nicht sein, doch haben sie eines gemeinsam: Sie sind alle illustriert. Tom Fellners sehr persönliche Texte werden in seinen Zeichnungen gespiegelt. Die beiden Ebenen bilden ein komplexes und bewegendes Bezugssystem. Bei Alexander Estis, der in seiner neusten Publikation kunstvolle Miniaturen zum Thema „Flucht“ versammelt hat, ist die Beziehung zwischen Text und Bild loser, auch wenn den Illustrationen von Nikolai Estis dieselbe Kraft wie den Worten seines Sohnes innewohnt. Auch Micha Lewinsky hat sich für sein erstes Kinderbuch mit Lawrence Grimm einen professionellen Künstler an die Seite geholt, welcher der aufgeweckten Protagonistin Holly Flügel und der komisch-klugen Geschichte einen zusätzlichen Schwung verleiht.
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